Offizielle
Website des Fechtclub Göppingen
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Stand: Juli 2011
Der Fechtclub Göppingen
Der Fechtclub Göppingen blickt auf eine über 40-jährige Tradition zurück. Seit 1970 verfügt er über ein eigenes Fechtheim.
Trotz des Namens Göppingen in der Vereinsbezeichnung befindet sich das Fechtheim ca. 5 km entfernt in Heiningen.
Heiningen, eine Ortschaft mit ca.5300 Einwohnern, ist nicht nur wegen des alljährlichen Starenfestes bekannt, sondern
insbesondere auch wegen der Erfolge des Fechtclub Göppingen.
Fast täglich findet im Fechtheim die Ausbildung von Schülerinnen und Schülern im Säbelfechten statt.
Der Fechtclub Göppingen bildet seine Sportler seit 1998 ausschließlich in der Waffe „Säbel“ aus. Der clubeigene
Fechtbus bringt die Fechterinnen und Fechter zu einer Vielzahl von nationalen und internationalen Turnieren.
Fahrten innerhalb Deutschlands, aber auch Auslandsreisen wie zum Beispiel nach Ungarn, Frankreich, Italien
oder Österreich können mit dem „FC-Bus“ zuverlässig zurückgelegt werden.
Das Säbelfechten
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In ihm vereinigt sich eine sehr lange Tradition mit den modernen
Prinzipien des Hochleistungssport. Es stellt hohe Anforderungen an
Konzentration, Schnelligkeit, Entschlossenheit und allgemeine Kondition.
Gleichzeitig fördert die Ausübung diese Eigenschaften im besonderen Maße.
Der
Fechtclub Göppingen hat sich ausschließlich auf das Säbelfechten konzentriert. Die drei Waffen unterscheiden sich in der gültigen Treff-Fläche und in
den Regeln, wie die Treffer gezählt werden, und dadurch auch in der
Kampfweise. Die allgemeinen Regeln bezüglich der Gefechte sind jedoch für
alle Waffen gleich. Der Säbel ist eine Hieb- und Stosswaffe. Die Waffe ist maximal 105 cm
lang. Die meisten Treffer werden durch Hiebe, das heißt mit der Schneide der
Waffe gesetzt. Die gültige Treff-Fläche ist der Oberkörper ab der Hüfte
inklusive Arme und Maske. Die gültige Trefffläche ist von einer elektrisch
leitenden Brokatweste bedeckt, die Oberfläche der Maske ist
ebenfalls leitend. Dadurch kann die Meldeanlage automatisch gültige Treffer
anzeigen. Treffer werden auf der Seite des Fechters angezeigt, der einen
gültigen Treffer gesetzt hat. Ungültige Treffer werden im Gegensatz zum
Florett nicht angezeigt.
Beim Sportfechten gibt es drei Waffen, Florett, Degen
und den Säbel.
§ Allgemeine Regeln
beim Säbel das Treffervorrecht. Wer zuerst angreift, kann einen gültigen Treffer setzen.
Der Angegriffene muss die Attacke zuerst parieren, erst dann kann er einen Gegenangriff starten, die so genannte Riposte.
Wenn beide Fechter gleichzeitig angreifen, kann kein Treffer gegeben werden. Der Obmann hat über das Treffervorrecht zu
entscheiden. Der Säbel ist die Waffe mit den schnellsten Aktionen und den kürzesten Gefechtszeiten. Entschlossenheit und Schnelligkeit
spielen hier eine große Rolle. Seit der Saison 98/99 fechten offiziell auch die Damen mit dem Säbel.